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Die Außenwirtschaft Österreich (AWO) organisiert das Branchenforum "Informations- und Kommunikationstechnologie in Rumänien und Bulgarien" in Linz und in Wien.
Am 27. und 28. Juni 2012 findet in Wien (27.06.) und Linz (28.6.) das Branchenforum Informatik und Kommunikation in Rumänien und Bulgarien statt, bei dem top-aktuelle Branchenstudien vorgestellt werden. Branchenexperten aus diesen beiden Märkten beraten Sie über einen Markteinstieg und Ihre Marktpotenziale.
Die Entwicklung des Informationstechnologie- und Softwaresektors ist dank guter Voraussetzungen und hohem Entwicklungspotenzial eine der Schlüsselprioritäten der bulgarischen Regierung. Die Branche wächst jährlich stabil um 30%. Bulgarien nimmt weltweit den dritten bzw. achten Platz ein, was die Anzahl zertifizierter IT-Spezialisten pro Kopf bzw. in absoluten Zahlen betrifft. Die bedeutendsten lokalen Vorteile umfassen: hoch qualifizierte Arbeitskraft mit vielen jungen Talenten bzw. erfahrenen Experten ("Soviet Silicon Valley"), wettbewerbsfähiges Lohnniveau, eine günstige geografische Lage und ein stabiles politisches wie auch wirtschaftliches Umfeld mit einer modernen IKT-Infrastruktur – ideal für "near shoring" von Softwareentwicklung. Bulgariens Arbeitskraft ist bekannt für ihre traditionell guten Ergebnisse bei internationalen IQ-Tests wie MENSA International. Dies und vieles mehr hat multinationale Konzerne wie Hewlett Packard (HP Global Delivery Center mit 1.200 Technikern), SAP (SAP Labs mit 500 Mitarbeitern), Johnson Controls Electronics (500 Fachkräfte), Siemens und viele andere Software- und IKT-Unternehmen veranlasst, in Bulgarien tätig zu werden. So ergeben sich für österreichische Firmen gute Möglichkeiten sowohl für das Outsourcing von IKT-Lösungen als auch für die Lieferung von Technologien für Softwareentwickler.
Im Bereich IKT schneidet Rumänien im internationalen Vergleich ebenfalls sehr gut ab, IKT ist einer der dynamischsten Wirtschaftssektoren Rumäniens. Rumänische IT-Unternehmen entwickeln ihre eigenen Produkte und sind auch im Export aktiv, manche haben ausländische Niederlassungen. Der Standard der Ausbildung und das Interesse an IKT sind in Rumänien sehr hoch. Das Land bietet sich für die Auslagerung von Softwareentwicklung, aber auch als Markt für österreichische IKT-Produkte an. Viele österreichische IKT-Unternehmen sind bereits sehr erfolgreich in Rumänien aktiv und beteiligen sich an öffentlichen und privaten Projekten. Der rumänische IKT-Markt hat sich auch während der Krise 2009-2011 gut entwickelt, knapp EUR 10 Millarden Umsatz werden für 2012 erwartet.
Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend und der Wirtschaftskammer Österreich. Durch diese Förderung beträgt der Teilnahmebetrag:
Das detaillierte Programm sowie das Anmeldeformular finden Sie auf den Webseiten der Wirtschaftskammer.
RückfragehinweisChristian RuppSprecher der Plattform Digitales Österreich im BundeskanzleramtTel.: +43 1 53 115-202558E-Mail: christian.rupp@bka.gv.at
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